Meinen Körper in Balance bringen

Nicht jede Zeit im Leben ist einfach. Ich bin in den letzten Tagen und eigentlich Wochen unter einem enormen Druck gestanden. Ich war in einer Lebenssituation, die man aus außergewöhnlich oder noch besser als an der Grenze des Erträglichen zu bezeichnen war.

Wie jede und jeder von sich selber weiß, bekommt man es in dieser Zeit gar nicht so genau mit, dass alles im Stress ist. Das einzige, dass ich beobachten konnte war, dass mein Körper nicht so mitgespielt hat. Meine Verdauung war mies, trotz aller Hilfsmittel, die Kopfschmerzen sind wieder gekommen und das furchtbarste überhaupt, mein Körper hat auf Schutz ein gestellt. Er hat alles was ich zu mir genommen habe gehortet. So als ob er sich auf einen Hungersnot, auf einen Krieg einstellen müsste.

Am Montag war dann für mich das Grande Finale. Ich konnte das Kapitel in meinem Leben für mich zufriedenstellend abschließen. Und noch mehr. Ich konnte alte Verhaltensweisen in Neue umkehren und mich dabei sicher und glücklich fühlen.

Ich war zwar den ganzen Montag etwas über gedreht aber all die Vorwürfe, der Zweifel an mir selbst, der mich so lange im Leben begleitet hat, waren wie verfolgen. Ich kann euch gar nicht sagen, wie glücklich ich bin.

Und nach dieser außergewöhnlichen Zeit, die vor allem meinen Körper und meine Energie so durcheinander gewürfelt hat, habe ich gestern eine grenzgeniale Visionäre Craniosakralarbeit bei Robert Barlowitsch gehabt.

Craniosacrale Therapie ist eine Körpertherapie, die vor allem vom Hände auflegen lebt. Sie ist ganz fein und die Bewegungen minimal. Vor Beginn einer Sitzung wird immer das Thema und der Wunsch geklärt. Eine guter Therapeut, so wie Robert einer ist, weiß dann welche Zentren im Körper er behandeln muss. Um so besser der Therapeut, die Therapeutin um so vielfältiger werden die Griffe und die Abläufe sein. Ich hatte in den letzten 2 Jahren keine einzige Sitzung, die gleich gewesen wäre.

Gestern haben wir uns auf das Thema Balance finden geeinigt. Zu Beginn der Therapie, es war die Arbeit mit den Füßen, war ich so haltlos, hatte keinen Grund, dass es mich innerlich so gedreht hatte, dass ich fast von der Liege gefallen wäre. Natürlich nur in der inneren Wahrnehmung. Dann eine intensive Arbeit mit meinem Kopf und dann wieder zurück zu den Füßen. Und obwohl mir noch schwindelig war, stand ich plötzlich fest am Boden.

Und heute? Der Montag noch weiter vergessen, mein Körper klar und gerade und meine Verwurzelung tief spürbar. Ich fühle mich wie neu geboren aber nicht wie ein Baby sondern eine erwachsene Frau. Yeah!

Veröffentlicht von

bernadette p.

Ich bin eine berufstätige Frau, Ehefrau, Mutter von zwei Kindern und seit meinem 12 Lebensjahr übergewichtig. Mein zu großer Körper begleitet mich also schon fast mein ganzes Leben und um ehrlich zu sein, ich weiß nicht und ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es ist dünn zu sein. Es gab in meinem Leben dickere und dünnere Phasen. Ich bin nicht unbedingt ein Diät Junkie, aber einiges probiert habe ich natürlich auch. Meist mit weniger Erfolg. Momentan kümmere ich mich nicht um mein Gewicht, sondern versuche meinen trägen Körper in Bewegung zu bringen. Ich habe die Challenge 40 Tage täglich Sport. Die Fastenzeit wird zur Aktivierung genutzt und in diesem Blog kannst du nachlesen wie es mir dabei geht. Eines kann ich verraten, es ist intensiv. Einen wichtigen Termin gibt es in dieser Zeit, ich werde einen ayurvedischen Kochkurs besuchen. Ich freue mich schon unglaublich darauf. Ich glaub das wird wichtig für mich!

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